Zwei Flussmonitore liegen nebeneinander unterhalb der Festung vertäut, Sonnensegel sind über die ganze Länge des Decks gespannt und die Besatzung ist an der Reling angetreten. In den oberen Ecken sind ovale Porträtmedaillons aufgedruckt, eine Frau mit gewellter Frisur und ein junger Mann in einer verschnürten Uniform, und die Frisur und die verschnürte Uniform setzen die Medaillons in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg.
Über diesen Ort
Eine habsburgische Sternfestung am rechten Ufer der Donau, zwischen 1692 und 1780 auf einem seit der Antike befestigten Platz erbaut: die Römer hielten hier Cusum, es folgte eine mittelalterliche Festung, und Zisterziensermönche unterhielten im 13. Jahrhundert ein Kloster auf dem Hügel. Unter ihren Mauern schlug Prinz Eugen von Savoyen am 5. August 1716 ein weit größeres osmanisches Heer. Die Festung, Gibraltar an der Donau genannt, verbirgt etwa 16 Kilometer unterirdischer Konterminengänge, die 1764-1776 gegraben wurden. An ihrem Uhrturm sind die Zeiger vertauscht, der große Zeiger zeigt die Stunden, damit Fischer auf der Donau die Zeit aus der Ferne ablesen konnten. Die Festung steht noch über dem Fluss und beherbergt das Stadtmuseum von Neusatz.
- Datum
- 1910–1930
- Koordinaten
- 45.25250, 19.86250
- Quelle
- Öffentliche Online-Quelle
- Lizenz
- Gemeinfrei
- Größe
- 922 × 582 px
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