1895–1918Donaupark
Der Konditoreipavillon im Park
Ein hölzerner Pavillon mit steilem Schindeldach steht zwischen alten Bäumen im Donaupark, sein durchbrochener Giebel trägt eine Spitze und ein Schild, das auf Ungarisch eine Konditorei ankündigt. Die offene Front ist als Ausschank eingerichtet, an dem Frauen in langen weißen Kleidern und Schürzen warten, und ein Mann in dunklem Anzug mit hellem Hut steht zwischen den gedeckten Tischen und weißen Klappstühlen auf der bekiesten Terrasse. Im Vordergrund steht eine Lattenbank mit geschwungenen eisernen Wangen, und rechts schließt eine beschnittene Hecke den Blick ab. Die Karte ist handkoloriert, das Grün von Hand auf einen einfarbigen Druck aufgetragen.
Über diesen Ort
Der zentrale Park der Stadt wurde 1895 auf einem sumpfigen ehemaligen Donauarm angelegt, bekannt als der Liman, bis dahin ein Röhricht aus Weiden, Mücken und Fröschen. Sein kleiner See birgt eine Insel namens Erzsébet, zu Ehren der Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn, die 1898 ermordet wurde. Die Brunnenskulptur einer Nymphe, das Mädchen mit dem Füllhorn von Đorđe Jovanović, wurde 1912 aufgestellt, und spätere Jahrzehnte fügten Denkmäler für die Dichter Đura Jakšić (1982) und Miroslav Antić (1992) hinzu. Mit einer Fläche von vier Hektar und etwa 760 Bäumen steht der Park als Naturdenkmal unter Schutz.
Auf der Karte
CUKRÁSZDA
Konditorei.
- Datum
- 1895–1918
- Koordinaten
- 45.25533, 19.85138
- Quelle
- Öffentliche Online-Quelle
- Lizenz
- Gemeinfrei
- Größe
- 1500 × 1000 px
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