Ein dreigeschossiges Gebäude der österreichisch-ungarischen Infanterie-Kadettenschule in Kamenitz, in Rot gedruckt als K. u. k. Infanterie-Cadetten-Schule, darunter der deutsche Name des Ortes, Kamenitz. Ein handgeschriebener ungarischer Brief läuft über Himmel und Rasen und beginnt mit Kedves Terka néni, liebe Tante Terka. Das Impressum des Verlegers am linken Rand nennt J. Singer, Hofphotograph, in Ujvidék.
Verlegt von Josef Singer
Über diesen Ort
Das lange Schulgebäude oberhalb von Kamenitz wurde 1848 für die österreichische Armee errichtet und ist seither die meiste Zeit seines Bestehens der militärischen oder polizeilichen Ausbildung überlassen gewesen. Eine Infanterie-Kadettenschule zog 1895 von Osijek hierher um und blieb bis zum Ende des Kaiserreichs, und Postkarten jener Zeit beschriften es K. u. K. Infanterie-Cadettenschule; das Dorf selbst heißt auf Ungarisch Kamanc und erscheint auf den Karten als Kamenitz. Zwischen den Kriegen führte das Königreich Jugoslawien den Ort als seine Gendarmerie- und Unteroffiziersschule, der Name, der auf den Karten der 1920er und 1930er Jahre gedruckt ist, und nach 1945 folgte eine Reihe von Milizschulen und Schulen des Innenministeriums. Es beherbergt heute das Zentrum für die polizeiliche Grundausbildung der serbischen Polizei, wobei es seine ursprüngliche romantisch-historisierende Form in einem etwa sechzehn Hektar großen Park bewahrt; kein Architekt ist dafür verzeichnet.
Auf der Karte
Kamenitz K. u. k. Infanterie-Cadetten-Schule
Kamenitz. K. u. k. Infanterie-Kadettenschule.
- Datum
- 1896–1918
- Koordinaten
- 45.22059, 19.85098
- Quelle
- Zempléni Múzeum, Szerencs - képeslapok
- Nachweis
- Zempléni Múzeum, Szerencs
- Lizenz
- Gemeinfrei
- Größe
- 2325 × 1504 px
Auf der ganzen Karte öffnen ›